Kultur erleben im Heidekreis

Berufsgeschichten aus dem Heidekreis

tapp GmbH - Ambulante psychiatrische Pflege & psychosoziale Dienste

Fr. Galonska: Was zeichnet die Pflege hier im Heidekreis aus?

tapp-Team: In den Großstädten ist die APP (ambulant psychiatrische Pflege) noch nicht so gut ausgebaut, wie hier im Heidekreis. Wer also in der APP arbeiten möchte, der findet hier im Heidekreis die passenden Einrichtungen, unter anderem eben Tapp. Wir sind  auch was die Vernetzung mit Partnern angeht gut aufgestellt. Die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und anderen Einrichtungen funktioniert. Vielleicht auch ein Zeichen des ländlichen Raums.

Fr. Galonska: Wieso sollte ich in einer ländlichen Region wie dem Heidekreis arbeiten wollen? Ist da überhaupt was los? Was bietet mir der Heidekreis?

tapp-Team: Als Familie mit Kindern ist man hier gut aufgehoben. Allein die Freizeitparkdichte, aber auch andere Freizeitangebote können sich sehen lassen – nicht nur für die Kleinen.

Fr. Galonska: Können Sie Beispiele nennen?

tapp-Team: Allen bekannt sind der Vogelpark Walsrode, der Serengeti-Park  und der Heide-Park Soltau. Dann haben wir zum Beispiel noch den Center Parc, die Kartbahn und den Snow Dome. Neben Sport im Schnee werden  durch die Betreiber auch Disco-Abende und Partys organisiert. Wer sportlich unterwegs ist, der kommt hier bei uns auf seine Kosten. Der Reitsport wird im Heidekreis, wie in ganz Niedersachsen, groß geschrieben. Es gibt zahlreiche Sportvereine und Fitnessstudios und tolle Wander, Reit- und Radwege. Auch die Kulturszene hat einiges zu bieten.

Fr. Galonska: Welches kulturelle Angebot findet sich?

tapp-Team: Von Live-Musik am Walsroder- oder Schneverdinger-Mittwoch über Kunst bis hin zu den Wochenmärkten ist alles dabei. Die Kulturszene bietet ein buntes Programm. Auch ist die Anbindung nach Bremen, Hamburg und Hannover sind günstig. Innerhalb einer Stunde erreicht man die drei Großstädte. Wozu sich für eine Großstadt entscheiden, wenn wir die Nähe zu allen Metropolen haben. Und attraktive Einkaufsmöglichkeiten haben wir auch hier im Heidekreis, etwa durch das Designer Outlet Soltau.

Fr. Galonska: Das sind viele Gründe, um sich den Heidekreis einmal genauer anzuschauen. Was ist mit Leuten, die überlegen neu in den Heidekreis zu ziehen – findet man hier gut Anschluss?

tapp-Team: Die Norddeutschen sind zwar Sturköpfe, aber wenn man ihr Vertrauen einmal hat, dann hat man sie fürs Leben!

Fr. Galonska: Zum Berufsalltag - Was muss ich für den Beruf im APP mitbringen?

tapp-Team: Teamfähigkeit, Empathie, Kommunikationsfähigkeit und die Offenheit die alle Belange der Patienten (man ist Ansprechperson für vieles, auch außerdienstliche Probleme).  In jedem Falle sollte man mutig sein und auch mal negative Dinge wegstecken können, d.h. robust sein. Viel Energie dafür bekommen wir durch die schönen Ereignisse im Berufsalltag.

Fr. Galonska: Was waren beispielsweise schöne Ereignisse im Beruf?

tapp-Team: Besonders schön für uns ist es, wenn unsere Patientinnen und Patienten uns nach ihrer Genesung besuchen kommen, sich einfach rückmelden, zeigen, dass es Ihnen wieder gut geht. Da gibt es Fälle, wo jemand aus Angst nicht mehr das Haus verlassen kann, aber nach einiger Zeit soweit genesen ist, dass  er uns zu einem Kaffee einlädt. In einem weiteren Fall hat jemand nach einer akuten Psychose wieder mit dem Studium angefangen.. Die Dankbarkeit zeigt sich durch die enge Bindung mit Patienten und Patientinnen.

Fr. Galonska: Wieso haben Sie sich für den Beruf entschieden? Was zeichnet den Pflegeberuf heute aus?

tapp-Team:  Wir wollen nicht verheimlichen, dass der Pflegeberuf in der Gesellschaft besser anerkannt sein müsste. Die Wertschätzung alleine reicht nicht aus, aber in jedem Fall ist unser Job ein sicherer Job. Auch die Vielfältigkeit der Aufgaben ist toll. Langweilig wird es uns mit Sicherheit nicht. Es kommt vor, dass wir auch den Hausmeister spielen müssen. Da will ein Schuh und dort ein Rollstuhl repariert werden. Auch wer denkt, der Pflegeberuf besteht  grundsätzlich aus Schichtdienst und Wochenendarbeit, der irrt sich. Mittlerweile wird viel auf Familienfreundlichkeit geachtet.